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Finanzielles Wissen

Deine privaten Finanzen verstehen und dann wird folgendes passieren …

Viele Menschen wissen nichts über ihre privaten Finanzen. Sie bekommen Gehalt und geben es aus und alles worauf geachtet wird ist, dass am Ende des Monats möglichst wenig Minus am Konto ist … und manchmal nicht Mal das. Wissen über private Finanzen (Private Finance) wird nicht an Schulen unterrichtet und darum bleiben viele Leute im Hamsterrad und können sich ein Leben lang nur über Wasser halten aber nie wirklich Vermögen aufbauen. Dabei ist das System wirklich einfach …

Manche haben vielleicht schon das Wort Cashflow gehört aber nicht wirklich etwas damit anfangen können. Cashflow bedeutet Geldfluss und dein Ziel muss es sein deinen persönlichen Geldfluss zu verstehen und zu steuern. Es ist ein einfaches System, entweder Geld fließt zu dir oder es fließt weg von dir, also Einnahmen und Ausgaben. Wenn du mehr Einnahmen als Ausgaben hast, dann baust du Vermögen auf. Alles was also sogenannten „positiven Cashflow“ erzeugt ist gut. „Negativen Cashflow“ willst du möglichst vermeiden.

Auf folgender Zeichnung siehst du oben eine Einnahmen und Ausgaben-Rechnung. Darunter deine Vermögensbilanz und die Pfeile sind der Cashflow.

Einige Beispiele für positiven oder negativen Cash-Flow …

Einkommen von deinem ArbeitgeberEinnahmen
Die Leasingrate für dein AutoAusgaben
Die Miete die du monatlich an deinen Vermieter zahlstAusgaben
Kreditraten und -zinsen für deinen neuen FernseherAusgaben
Der Latte im StarbucksAusgaben

Okay, okay … das scheint einfach zu sein. Aber trotzdem wichtig zu verstehen: Man hat meistens viel mehr Arten des negativen Cashflows als Arten des positiven Cashflows. Manches ist auch nicht ganz so offensichtlich … ein Beispiel:

Du kaufst dir einen neuen Wagen auf Kredit oder Leasing. Der Wagen wird dir inkl. Zinsen 18.000,- EUR kosten und du zahlst ihn auf 5 Jahre ab. Also 300,- pro Monat. Aber am Ende gehört dir der Wagen und ist damit ein "Vermögen"?

Vorsicht Falle: Ein Auto hat zwar einen Wert, es verliert aber auch ständig an Wert. Nämlich ca. 50% in den ersten 5 Jahren. Während du also deinen Kredit abzahlst (negativer Cashflow), verliert das Auto an Wert und verursacht Wartungsaufwand (Bremsen, Reifen, usw.) … also 3x negativer Cashflow. Ein Auto ist also keine Investition. Investitionen verursachen positiven Cashflow also Einnahmen.

Fast alle Menschen haben überhaupt nur eine Art von Einnahmen und zwar das Gehalt oder Zahlungen vom Arbeitsamt. Gut wäre es aber wenn man mehrere Einnahmequellen besitzt. Das macht dich unabhängiger und natürlich erhöht es auch deinen absoluten positiven Cashflow. Mehr ist immer mehr! 🙂

Was könnten weitere Einnahmequellen für dich sein?

  • Ein Zweitjob der dir Spaß macht und den du saisonal oder in deiner Freizeit ausüben kannst. Das klassische Babysitten quasi, nur professionell und für Erwachsene. Einige Anregungen: Kannst du andere Menschen unterrichten (Skilehrer, Segellehrer, Lifecoach, …)? Kannst du etwas was andere brauchen könnten (Design, texten, fotografieren, …)?
  • Einkommen aus Vermietung oder Verpachtung. Wenn du ein Grundstück oder eine andere Immobilie hast, dann solltest du einen Mieter suchen und somit zusätzlichen positiven Cashflow erzeugen.
  • Eigene Produkte erzeugen und verkaufen. Kannst du: Stricken, Schreiben, Basteln, Fotos oder Videos machen? Die Dinge die dabei entstehen können Produkte sein. Diese Produkte kannst du einfach online verkaufen.
  • Zinsen aus Investitionen. Das klassische Sparbuch wirft keine Zinsen mehr ab, es gibt allerdings neue Möglichkeiten wie du zwischen 4 und 8% Zinsen pro Jahr bekommen kannst und du kannst sofort starten. Kein Mindestbetrag notwendig.

Das waren jetzt nur kurz einige Möglichkeiten. Es gibt noch viele mehr und ich werde euch alle hier im Blog vorstellen. Aber man sieht schon das das Geld nicht nur sprichwörtlich auf der Straße liegt.

Auf der anderen Seite willst du das dein negativer Cashflow möglichst klein ist. Die Differenz aus den beiden Zahlen sind ja dein Vermögenszuwachs. Was sind die größten Geldfresser in deinem Leben?

  • Deine Wohnung verschlingt bis zu 40% deiner Einnahmen?
  • Dein Auto verliert jedes Monat ca. 1% von seinem ursprünglichen Wert?
  • Konsumausgaben die du machst weil die Werbung es dir sagt?

Schau dir an welchen negativen Cashflow du vermeiden kannst und auch willst. Wenn dir dein Starbucks Kaffee wichtig ist dann bleib dabei, aber du weißt das es deinem Ziel von finanzieller Freiheit nicht hilft.

Schulden sind normalerweise immer schlecht. Ausnahmen sind Schulden die du für echte Investitionen (erzeugen Einnahmen) aufnimmst. Das ist aber was für Profis. Schulden solltest du also eher vermeiden weil die erzeugen negativen Cashflow durch Kreditraten. Also niemals Kredite für Reisen, Autos, Möbel oder anderen Konsum aufnehmen. Lieber ganz verzichten oder zumindest downsizen.

Zusammengefasst: Deine persönlichen Finanzen sind ein Cashflow bestehend aus Einnahmen und Ausgaben. Du willst das am Ende möglichst viel übrig bleibt und darum versuchst du den positiven Cashflow zu steigern und den negativen zu verringern. Positiven Cashflow investierst du in Vermögen, weil Vermögen erzeugt noch mehr positiven Cashflow (Mieteinnahmen, Zinsen, Dividenden, …). Schulden vermeidest du ganz. … So Easy ist das.

Man wird nicht reich durch das Geld, das man verdient, sondern durch das Geld, das man nicht ausgibt. — John D. Rockefeller

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